Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität sind zentrale Faktoren für die Leistungsfähigkeit einer technischen Jacke oder Hose. Sie bestimmen, wie gut ein Kleidungsstück vor Regen, Schnee und Wind schützt und gleichzeitig die vom Körper erzeugte Feuchtigkeit ableitet. Bei AYAQ orientieren sich die Materialwahl und die Sympatex-Membran – die fortschrittlichste auf dem Markt, getestet bis zu 52.000 Schmerbers und mit RET < 12 bewertet – an diesen beiden Kriterien. Das Verständnis dieser Werte hilft, das passende Produkt für den jeweiligen Einsatz zu wählen.
1. Wasserdichtigkeit: Die Schmerber verstehen
Die Wasserdichtigkeit wird in „Schmerbers“ gemessen, einer Einheit, die angibt, wie hoch die Wassersäule ist, die ein Gewebe aushält, bevor Wasser durchdringt. Ab 10.000 Schmerbers gilt ein Kleidungsstück als wasserdicht. Die AYAQ-Hardshells – SKORA (Herren / Damen), LONAK-XT (Herren / Damen), LONAK (Herren / Damen) und BATURA – erreichen 52.000 Schmerbers, ein Wert, der alle anderen Membranen im Outdoor-Bereich übertrifft.
Das bedeutet konkret:
- keine Wasserinfiltration bei starkem Regen,
- voller Schutz bei schwerem Schnee,
- Wasserdichtigkeit auch unter Druck (Träger, Klettergurt, Felsen),
- langanhaltende Wasserdichtigkeit.
Die Hardshell-Hosen NUNATAK (Herren / Damen) (ohne Isolierung) und BATURA (isoliert) erfüllen dieselben hohen Anforderungen.
2. Atmungsaktivität: Die RET-Werte verstehen
Die Atmungsaktivität eines Gewebes wird über den RET-Wert (Resistance to Evaporative Transfer) gemessen. Je niedriger der Wert, desto besser die Atmungsaktivität:
- RET 0–6: exzellente Atmungsaktivität,
- RET 6–12: sehr gut (für intensive Belastung geeignet),
- RET 12–20: ausreichend für moderate Aktivitäten.
Die AYAQ-Hardshells weisen einen RET < 12 auf und gehören damit zur Kategorie „sehr gute Atmungsaktivität“, selbst bei dynamischer Belastung – ermöglicht durch die hydrophile Struktur der Membran.
3. Warum hydrophile Membranen unter realen Bedingungen besser atmen
Traditionelle mikroporöse Membranen atmen durch winzige Poren. Werden diese durch Salz, Sonnencreme, Staub oder Feuchtigkeit verstopft, sinkt die Atmungsaktivität stark. Die Sympatex-Membran von AYAQ ist hingegen hydrophil und nicht mikroporös:
- sie besitzt keine verstopfbaren Poren,
- bleibt auch bei Wassersättigung atmungsaktiv,
- benötigt weniger Pflege (kein „Entstopfen“ erforderlich),
- erhält ihre Leistung über Jahre.
Diese Funktionsweise ermöglicht AYAQ eine konstante Performance bei jedem Wetter.
4. Wasserdichtigkeit allein reicht nicht: Die Bedeutung des Windschutzes
Ein Kleidungsstück kann wasserdicht sein, aber Wind durchlassen. Wind ist jedoch einer der Hauptfaktoren für Auskühlung. Die Sympatex-Membran zählt auch zu den besten winddichten Membranen auf dem Markt:
- effektiver Windschutz beim Trailrunning (Hose Vernago),
- Temperaturstabilisierung beim Skibergsteigen (Hose RIMO (Herren / Damen)),
- Grundlage für hybride Softshells wie RAVEN (Herren / Damen): Membran vorne + sehr atmungsaktiver Rücken.
Windschutz ist somit ebenso wichtig wie reine Wasserdichtigkeit.
5. Die Bedeutung recycelter Außenmaterialien
Die Wasserdichtigkeit hängt nicht nur von der Membran ab: Das Außenmaterial spielt eine entscheidende Rolle. Die technischen, recycelten Materialien von AYAQ bieten:
- hohe Abriebfestigkeit zum Schutz der Membran,
- mechanische Stabilität unter allen Bedingungen,
- dauerhafte Wasserabweisung durch PFC-freie Ausrüstung.
Ein schwaches Außenmaterial würde die Membranleistung mindern; deshalb verwendet AYAQ ausschließlich hochwertige, recycelte Stoffe aus europäischen Spinnereien.
6. Einen Test richtig lesen: Worauf es wirklich ankommt
Ein gutes wasserdichtes und atmungsaktives Kleidungsstück zeichnet sich nicht durch einen einzelnen hohen Wert aus, sondern durch ein stimmiges Gesamtpaket:
- eine hoch wasserdichte Membran (52.000 Schmerbers),
- stabile Atmungsaktivität (RET < 12),
- ein robustes Außenmaterial (hohe Martindale-Werte),
- eine langlebige Verarbeitung (Nähte, Versiegelungen, Ergonomie),
- eine kontrollierte Fertigung in Europa.
Bei AYAQ werden Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität nie getrennt betrachtet: Sie bilden ein komplettes System, das den Nutzer in kalten, feuchten, windigen oder wechselhaften Umgebungen begleitet. Ein System, das über mehrere Saisons mit minimalem Pflegeaufwand schützt – bei jedem Wetter.