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Mike Horn: Extreme Exploration für die Produktentwicklung bei AYAQ

Seit über fünfundzwanzig Jahren erkundet Mike Horn die widrigsten Umgebungen der Erde. Amazonas, Äquator, Ozeane, Packeis, Antarktis: Seine motorlosen Expeditionen, oft in völliger Autonomie, haben ein einzigartiges Verständnis für physische und klimatische Herausforderungen geschaffen. 2024 tritt er als Produktentwicklungsleiter zu AYAQ. Seine Aufgabe: die Erfahrungen aus extremen Bedingungen in die Entwicklung technischer europäischer Bekleidung zu übertragen, die heutige Entdecker begleitet.

1. Ein Leben voller außergewöhnlicher Expeditionen

Der Werdegang von Mike Horn ist eine Abfolge von Herausforderungen, bei denen körperliche Belastbarkeit, präzise Ausrüstung und Geländekenntnis über Überleben und Leistung entscheiden.

  • 1997 – Amazonas-Abfahrt: Über 7.000 km von Peru bis zum Atlantik, allein schwimmend und paddelnd durch dichte Wälder und Stromschnellen.
  • 1999 – Äquator-Rundreise: Weltumrundung entlang des Äquators, segelnd, zu Fuß, mit dem Fahrrad und Kanu, komplett ohne motorisierte Hilfsmittel.
  • 2006 – Winterliche Nordpol-Expedition: Erster Mensch, der den Nordpol allein bei Polarnacht und Temperaturen unter –60 °C erreichte.
  • 2016 – Pole2Pole: Weltumrundung über beide Pole, um die sichtbaren Folgen des Klimawandels zu dokumentieren.
  • 2017 – Antarktis-Durchquerung: 5.100 km in 57 Tagen, allein auf Skiern, mit Schlitten durch eines der unwirtlichsten Gebiete der Erde.

Jede Expedition ist ein Realtest: extremer Wind, tiefe Kälte, anhaltende Feuchtigkeit, wochenlange Belastung. Eine wertvolle Expertise für die Entwicklung technischer Bekleidung.

2. Ein umweltbewusstes Engagement prägt seine Vision

Im Laufe seiner Expeditionen beobachtete Mike Horn die rasanten Veränderungen von Ozeanen, Eis und Wäldern. Diese Entwicklungen führten zu einem starken Engagement für den Schutz unseres Planeten. Seine Arbeit umfasst zahlreiche Sensibilisierungsaktionen und Projekte, die Wissen vermitteln, erklären und zur Mitwirkung anregen.

Die Horn Foundation

Die Horn Foundation unterstützt Initiativen in Bildung, Umweltschutz und Hilfe für gefährdete Gemeinschaften. Ziel ist es, junge Generationen wieder mit der Natur zu verbinden, ihnen Werkzeuge zum Verständnis der natürlichen Welt zu geben und konkrete Schutzmaßnahmen zu fördern.

Diese Bildungsarbeit ergänzt das Projekt „What’s Left“, eine Reihe pädagogischer Expeditionen zur Dokumentation gefährdeter Ökosysteme. Nach Mike Horn’s Überzeugung dient Erkunden vor allem dem Verstehen, Berichten und Handeln.

3. Mike Horn bei AYAQ: Eine am Gelände orientierte Anspruchshaltung

Mit seinem Eintritt bei AYAQ 2024 bringt Mike Horn eine unvergleichliche Erfahrung mit extremen Umgebungen ein. Seine Rolle geht über Beratung hinaus: Er testet, prüft, optimiert und validiert Bekleidung, die langlebig schützt und Bewegungsfreiheit ermöglicht – unter Bedingungen, die keine Fehler zulassen.

Seine Expertise beeinflusst direkt:

  • die Konstruktion der Hardshells (Wind- und Regenschutz, Ergonomie, Beweglichkeit),
  • die Auswahl technischer europäischer Materialien, recycelt oder natürlich,
  • die Entwicklung isolierender Jacken, getestet bei extremer Kälte,
  • die Anforderungen an Atmungsaktivität und Feuchtigkeitsmanagement bei aktiver Bekleidung,
  • die mechanische Langlebigkeit von Ausrüstung für lange Expeditionen.

Seine Rückmeldungen sind praxisnah: Wie verhält sich eine Jacke nach fünfzig Tagen Polarnachtwind? Wie widersteht eine Hose wiederholter Belastung? Wie wird Kondensation unter einer Membran bei Dauerbelastung reguliert?

4. Eine gemeinsame Vision mit AYAQ

Die Verbindung zwischen Mike Horn und AYAQ basiert auf einer gemeinsamen Überzeugung: Technische Ausrüstung muss funktional, langlebig und verantwortungsvoll sein. Jedes unter seiner Leitung entwickelte Kleidungsstück erfüllt diese drei Kriterien:

  • Leichtigkeit für Autonomie.
  • Schutz vor extremen Witterungsbedingungen.
  • Mechanische Zuverlässigkeit in widriger Umgebung.
  • Europäische Materialien zur Minimierung der Umweltbelastung.
  • Geländeorientiertes Design, das reale Bewegungen unterstützt, nicht nur industrielle Standards.

Fazit

Erkunden, um zu verstehen, lernen, um weiterzugeben, entwickeln, um zu bestehen: Der Werdegang von Mike Horn findet bei AYAQ eine natürliche Fortsetzung. Als Produktentwicklungsleiter bringt er eine seltene Expertise aus tausenden Kilometern unter extremen Bedingungen ein. Sein Anspruch prägt jedes Kleidungsstück der Kollektion und unterstreicht AYAQs Ziel: Menschen auszustatten, die Bergwelt und echte Abenteuer leben – mit Produkten, die der Realität standhalten.

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